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Ausländische Mitbürger sagen Danke! Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Sonntag, 29 November 2009

Auch ausländische Mitbürger würden gerne am Volksbegehren teilnehmen

Bürger ohne deutsche Staatsangehörigkeit bedankten sich am Sonntag vor dem Münchner Rathaus bei den Unterstützern des Volksbegehrens Nichtraucherschutz. Die meist schon jahrzehntelang in Bayern lebenden Frauen und Männer aus Äthiopien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kroatien, Österreich, Rumänien, Tschechien, den Philippinen und den USA wünschen sich rauchfreie Gaststätten, können sich aber selbst nicht eintragen, weil sie nicht wahlberechtigt sind. EU-Bürger dürfen zwar an der Kommunalwahl und der Europawahl teilnehmen, nicht jedoch an der Landtags- und Bundestagswahl.

Hier einige Stimmen von heute Vormittag.

Wer fünf oder zehn Jahre in Bayern lebt und arbeitet, wer Kinder hat, die hier geboren und aufgewachsen sind, wer die unbeschränkte Aufenthaltsgenehmigung hat, sollte auch das Wahlrecht für die Landtagswahl haben und sich bei Volksbegehren eintragen können.
Sandra D. (USA)

Ich leide sehr stark unter dem Tabakqualm und aktiviere deshalb schon seit Wochen alle meine deutschen Freunde, sich beim Volksbegehren Nichtraucherschutz einzutragen. In Italien gab es keine Probleme bei der Einführung rauchfreier Gaststätten, und die meisten Touristen, die ich während meiner Verwandtenbesuche anspreche, freuen sich vor allem über die gute Luft in den Bars, wenn sie abends weggehen.
Claudio P. (Italien)


Mir geht es vor allem um den Schutz der Kinder. Sie sollten mit ihren Eltern in Gaststätten und Festzelte gehen können, ohne dass sie durch Tabakrauch geschädigt werden.
Jitka L. (Tschechien)

In Äthiopien raucht kaum jemand, weil es nicht zur Kultur gehört, aber auch, weil das Geld knapp ist und viele Menschen täglich ums Überleben kämpfen müssen. In Deutschland leben die Menschen vergleichsweise luxuriös und ich finde es schade, wenn sie ihr Einkommen für Giftstängel ausgeben und die Luft verpesten.
Haike A. (Äthiopien)

Ich habe in den letzten Wochen tatsächlich überlegt, ob ich nicht meine japanische Staatsangehörigkeit aufgebe und die deutsche annehme, um für das Volksbegehren Nichtraucherschutz stimmen zu können.
Ikuko K. (Japan)

Als Franzose, der schon über zwanzig Jahre in Bayern lebt, möchte ich dazu beitragen, dass das Volksbegehren Nichtraucherschutz ein Erfolg wird. In Frankreich hat es zwar lange gedauert, bis endlich Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Aber jetzt sind die Gaststätten wirklich rauchfrei, denn kaum ein Gastwirt richtet – was der Gesetzgeber erlaubt – einen speziellen Raucherraum ein, in dem weder bedient, noch verzehrt und getrunken werden kann. Da an den Raucherraum außerdem noch aufwendige technische Anforderungen gestellt werden, zum Beispiel ein Unterdruck von fünf Pascal, ist er einfach für die Gastwirte zu teuer.
Eric J. (Frankreich)

Ich muss gestehen, in Rumänien gibt es weniger Nichtraucherschutz als in Bayern. Deshalb hoffe ich, dass rauchfreie Gaststätten hierzulande den Nichtraucherschutz auch in meinem Heimatland fördern.
Sylvia F. (Rumänien)

Ich lebe seit 41 Jahren in München, war 37 Jahre Angestellte, zahle nicht wenig Steuern und will hier bleiben, darf aber bei solchen für das persönliche und allgemeine Wohl wichtigen Volksbegehren nicht unterschreiben. Das müsste sich ändern.
Helen P. (England)

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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29 November 2009 )
 
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