Home
Menu
Home
News
Presse
Über uns
Zeitschrift NIM-Kurier
Infomaterial
Freizeitgestaltung
Sitemap
Impressum
Links
Suchen
Gesundheitspolitische Katastrophe Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Dienstag, 20 Januar 2009

Lockerung des Nichtraucherschutzes gesundheitspolitisch eine Katastrophe
und wirtschaftspolitisch eine Existenzvernichtung

Das Vorhaben von CSU und FDP ist gesundheitspolitisch eine Katastrophe, weil sie Krankheit und Tod tausender Menschen, insbesondere der Kellnerinnen und Kellner zur Folge hat. Kellnerinnen und Kellner werden offenbar als Menschen zweiter Klasse angesehen.
Wirtschaftspolitisch ist sie eine Existenzvernichtung, weil die derzeitige positive Entwicklung ins Gegenteil verkehrt wird und viele Wirte aufgeben müssen.

Mit der Lockerung des Nichtraucherschutzes in Gaststätten und Festzelten begeht die CSU einen Wortbruch und ist nicht besser als die Ypsilanti-SPD in Hessen.

Die CSU karikiert ihren Spruch "näher den Menschen", indem sie eine Politik gegen die Menschen macht, denn zweidrittel der Menschen in Bayern sind gegen eine Lockerung des Nichtraucherschutzes.

Die Situation des Gaststättengewerbes ist seit Jahren durch erhebliche Umsatzrückgänge gekennzeichnet und eine Änderung nur durch eine Umstrukturierung der Kunden denkbar.
  • Nichtraucher haben ein höheres Einkommen als die Raucher.
  • Nichtraucher müssen ihr Einkommen nicht mit „der Zigarette teilen“.
  • Die über die jährliche Inflationsrate hinaus steigenden Preise für Tabakwaren verringern das den Rauchern für Konsumzwecke zur Verfügung stehende Einkommen.

Die NIM schlägt deshalb folgende Gesetzesformulierung vor:

Rauchen in Gaststätten ist grundsätzlich verboten. Abweichend von Satz 1 kann ein Raum oder eine Kabine ausschließlich zum Rauchen (keine Einnahme von Speisen und Getränken) bereitgestellt werden, wenn Raum und Kabine so beschaffen sind, dass kein Tabakrauch nach außen dringen kann.

Eine Lockerung des Nichtraucherschutzes in Gaststätten führt zu einer Verunsicherung der Nichtraucher Das Gaststättengewerbe ist der Verlierer.

Die CSU hat das Raucherpotenzial bei der letzten Wahl ausgeschöpft, jetzt will sie offenbar auch ihre nichtrauchenden Wähler verlieren.

Raucherclubs abzuschaffen und gleichzeitig die Raucher-Gaststätten und -Räume zu vermehren, hieße den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, eine schlechte Ausnahmeregelung durch eine noch schlechtere zu ersetzen.

Hier können Sie die Statistiken zur Umsatzentwicklung im Gastgewerbe herunterladen.
09_01_20Gastwirt-NIM-Anlagen.pdf 09_01_20Gastwirt-NIM-Anlagen.pdf

Ernst-Günther Krause
Vorsitzender

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 31 Januar 2009 )
 
< zurück   weiter >