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Die Regierungsspalter Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Montag, 27 Oktober 2008

Die FDP fordert - und die CSU ist froh, dass sie mitziehen kann:
 
Zwei Schilder für Bayerns Wirtshäuser: Nichtraucher/Raucher
 
Die bayerische FDP schlägt zum Schutz vor den Folgen des Passivrauchens vor, dass Hotels und Gaststätten sich entscheiden sollen, ob sie rauchfrei sein wollen oder nicht bzw. getrennte Räume für Raucher und Nichtraucher anbieten. Durch ein simples Schild an der Tür kann der Verbraucher bereits vor dem Betreten der Gaststätte erkennen, was ihn erwartet, und entscheiden, ob er sich Zigarettenrauch aussetzen möchte oder nicht. So wird einerseits dem Gast und dem Wirt die Wahl gelassen, andererseits würden Raucherkneipen nicht völlig verschwinden.

Der Markt, die Nachfrage und nicht zuletzt der Gastwirt entscheiden, welche Lösung für das jeweilige Lokal passend ist. Die Umsetzung ist ganz einfach. Und eine unbürokratische Lösung ist das ebenfalls.

Die FDP ist deshalb GEGEN:

- ein totales Rauchverbot in Gaststätten. Das ist staatliche Erziehung und Bevormundung mündiger Bürger, von Gästen und Wirten.
- politische Schnellschüsse, die bereits getätigte Investitionen in Gaststätten zum Nichtraucherschutz (kostspielige Abzugsanlagen und Baumaßnahmen) ad absurdum führen.
- eine zunehmende Verbotspolitik, die Freiheit und Verantwortung der Bürger ignoriert und nur auf Verbote setzt. Sonst geht es demnächst um ein Verbot von Alkohol, ungesundem Essen und riskanteren Sportarten.
- ein Abwälzen bürokratischer und teuerer Regelungen auf die Gastwirte wie etwa die unmöglichen Kontrollen in den Zelten auf dem Münchener Oktoberfest. Das zahlen dann die Gäste!

Die FDP ist deshalb FÜR:

- eine Lösung, die auf Freiheit und Eigenverantwortung setzt.
- eine Lösung, die den Verbraucherschutz sicherstellt.
- eine Lösung, die den Nichtraucherschutz garantiert.
- eine Lösung, die die bayerische Wirtshaustradition erhält.

Dieses tolle Statement erhält man von der FDP als Antwort auf seine Beschwerde. Ein simples Schild soll alle Probleme auf liberale Art lösen (es ist alles ganz einfach!!!) - der Nichtraucherschutz bleibt auf der Strecke. Das große Aufatmen hat ein Ende - Nichtraucher werden wieder auf der Suche nach einem passenden Lokal sein - die Gesellschaft wird erneut gespalten. Kein Gedanke wird an die Gefahren für die Bediensteten in der Gastronomie verschwendet. Sollen diese auch zu Hause bleiben, wenn sie sich nicht vergiften wollen?

Schreiben Sie massenhaft Protestschreiben an die beiden Parteien. Bitte mit eigenen Formulierungen (ohne Beschimpfungen) - wir wollen absichtlich keine Aktion mit vorgefertigten Texten anbieten!

Am Mittwoch wird eine große Pressemiteilung verteilt - alle Abgeordneten des neuen Bayerischen Landtags haben auch eine Information der NIM bekommen! Veröffentlicht wird die Pressemitteilung auch auf dieser Homepage!

Die nächste Wahl kommt bestimmt - strafen Sie Parteien ab, denen der Nichtraucherschutz nicht viel bedeutet!

Udo Hattwig
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 09 Dezember 2008 )
 
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