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Trendwende beim Umsatz der Gastronomie in Bayern Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Donnerstag, 16 Oktober 2008
Wie ein Vergleich der Umsatzentwicklung in der Gastronomie in Bayern und in Nordrhein-Westfalen zeigt, hat sich nach Einführung des Rauchverbots der Umsatz positiv entwickelt.
Die Daten stammen - für jedermann/-frau frei zugänglich - von den Statistischen Landesämtern der beiden Bundesländer.

Angegeben sind die Veränderungsraten im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorhalbjahr. In Bayern gilt der Nichtraucherschutz in Gaststätten bereits seit 1. Januar 2008, in Nordrhein-Westfalen erst seit 1. Juli 2008. Nordrhein-Westfalen mit rund 18 Millionen und Bayern mit über 12 Millionen Einwohnern stellen etwa 37 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Statistische Daten haben deshalb eine breite Basis.

Die Daten zeigen in eindrucksvoller Weise, dass sich das bayerische Modell einer Nichtraucherschutzregelung mit einem grundsätzlichen Rauchverbot als Konjunkturprogramm für das Gaststättengewerbe erwiesen hat. 9,7 Prozent reale Umsatzsteigerung in der Getränkegeprägten Gastronomie sind ein eindeutiges Zeichen.

08GetrGastro.jpg

Das Schaubild kann hier als PDF heruntergeladen werden:

08SpGastro.jpg

Das Schaubild kann hier als PDF heruntergeladen werden:

UmsatzGastgewerbeBayern-NRW 2004-2008SpG.pdf UmsatzGastgewerbeBayern-NRW 2004-2008SpG.pdf

Hinzu kommt, dass die enormen Umsatzsteigerungen in Bayern in einem Jahr erfolgt sind, in dem das reale Wirtschaftswachstum (Sozialprodukt) gegenüber dem Vorjahr um rund 1 Prozent geringer ist (2007: 2,9 Prozent im ersten und 2,5 Prozent im zweiten Quartal; 2008: 1,8 Prozent im ersten und 1,7 Prozent im zweiten Quartal).

Jede Änderung der bayerischen Regelung in Form einer Einschränkung des Nichtraucherschutzes würde angesichts der zu erwartenden negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung infolge der weltweiten Finanzkrise in einer Umsatzkatastrophe für das Gaststättengewerbe enden.

Nichtraucher verfügen - wie mehrere von der Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. bei der GfK Marktforschung in Auftrag gegebene Repräsentativstudien belegen - nicht nur über mehr finanzielle Mittel als Raucher, sie müssen ihr Einkommen auch nicht "mit der Zigarette teilen".

Ernst-Günther Krause

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16 Oktober 2008 )
 
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