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Wirksamer Nichtraucherschutz in Bayern vor dem Aus Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Donnerstag, 16 Oktober 2008

FDP + Seehofer sind die Garanten dafür, dass es höchstwahrscheinlich in Bayern zukünftig keinen wirksamen Schutz in Gaststätten geben wird. Eine Partei, die nur mit Leihstimmen der verprellten CSU-Wähler in den Landtag gekommen ist und ein Ministerpräsident, den keiner gewählt hat und der noch vor einem Jahr als Parteivorsitzender durchgefallen war, hebeln den Nichtraucherschutz aus. Seehofer war schon in seiner Zeit als Bundes-Gesundheitsminister nicht bereit, den Nichtraucherschutz voran zu bringen.

Noch liegt der Gesetzentwurf nicht vor, doch so weit bekannt geworden ist bekommt Bayern den schlechtesten Nichtraucherschutz aller Bundesländer! Aus Wettbewerbsgründen werden die meisten Einraum-Gaststätten zu Raucherlokalen deklariert werden (in Spanien sind es 90%), in Mehrraum-Gaststätten und Diskotheken darf wieder in bestimmten Bereichen geraucht werden. Wie unzulänglich diese Trennung aussehen wird kann man z.B. in Niedersachsen erleben! Ständig offen stehende Türen und unzulängliche Abtrennung der Bereiche hüllen das gesamte Lokal in Rauch! Alle Volksfeste werden vom Rauchverbot ausgenommen. Ein wirksamer Nichtraucherschutz sieht anders aus!

Nichtraucherschutz bedeutet für Seehofer und Co:

Wenn Nichtraucher das Gift nicht vertragen, sollen sie gefälligst zu Hause bleiben!

Die Angestellten fast aller Gaststättenbetriebe werden nach Verabschiedung des Gesetzes wieder voll den Giftwolken ausgesetzt sein.

So ein Gesetz hat den Namen "Gesundheitsschutzgesetz" nicht verdient!

Mit dem blöden Slogan "Leben und leben lassen" wird eine Politik zu Gunsten der 25 % Drogensüchtigen gemacht! Freiheit des eigenen Handelns muss reguliert werden, sobald damit andere gefährdet werden.

Ein Armutszeugnis ist, dass bis auf die Grünen im Landtag alle Parteien der Meinung sind, dass ein strenges Rauchverbot (noch) nicht durchzusetzen ist, und man deshalb die Finger davon lassen sollte (Aussagen im Bürgerforum Live des Bayerischen Fernsehens).

Heißt für die Zukunft: Wenn sich bei der nächsten Steuererhöhung die Leute weigern, mehr zu zahlen wird das Gesetz einkassiert, da man es nicht durchsetzen kann.

Wenn alle Nichtraucher (70 %) nach Verabschiedung des Gesetzes mit den Füßen abstimmen würden, das heißt, nur noch in Nichtraucher-Lokale gehen würden, wäre der Spuk schnell zu Ende.


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16 Oktober 2008 )
 
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