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CSU erwägt Lockerung des Rauchverbots Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Dienstag, 04 März 2008

Wie aus der Presse zu entnehmen ist, hat die CSU den Hauptschuldigen für ihr teilweise schlechtes Abschneiden bei den Kommunalwahlen gefunden - das Nichtraucher-Schutz-Gesetz.  Man erwägt das Gesetz abzumildern, um die Verletzung des bayerischen Lebensgefühls vom "Leben und Leben lassen" rückgängig zu machen. Diese Aussage eines Präsidiumsmitglieds der CSU klingt wie Hohn, wenn man mittlerweile in vielen Staaten mit strengen Regelungen festgestellt hat, dass die Herzinfarktrate dramatisch gesunken ist (bei Rauchern und Nichtrauchern)!

Die Regierenden machen es sich mit der Ursachenforschung zum Wahlergebnis sehr leicht. Völlig außer Acht lässt man die Tatsache, dass alle Parteien für das Gesetz gestimmt haben und teilweise sogar strengere Regeln fordern. Um die Wählergunst zurück zu gewinnen ändert man einfach ein Gesetz, das vom gesamten Landtag mitgetragen wird - der Gesundheitsschutz der nichtrauchenden Bevölkerung ist einem scheinbar doch nicht so wichtig. Sollten die vorgesehenen Änderungen wirklich kommen, gibt es bei uns in Bayern die gleichen Probleme wie in anderen Bundesländern.

Ein ständiges Ausweichen in Lokale, in denen das Rauchen erlaubt ist, führt unweigerlich zu Wettbewerbsverzerrungen, wie man momentan an der Aufweichung des Gesetzes durch die Einführung von Raucherclubs sehen kann.

Wir fordern, das Gesetz nicht zu lockern, sondern auch das Cub-Unwesen zu beseitigen!

Sollte die Kapitulation vor den Rauchern und Wirten Wirklichkeit werden, muss es einen Aufstand der Nichtraucher geben. 70 % der Bevölkerung in Bayern sind Nichtraucher - wenn nur 20% davon der CSU ihre Stimme bei den Landtagswahlen verweigern, hat dies eine ganz andere Dimension als die angebliche Abstrafung durch die Raucher bei den Kommunalwahlen! 

Siehe auch Artikel auf der NID-Seite!

Udo Hattwig

Stellv. Vorsitzender der NIM 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 04 März 2008 )
 
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