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Vier NIM-Mitglieder kandidieren für den Stadtrat Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Udo Hattwig   
Sonntag, 06 Januar 2008
Bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 treten in München auch vier langjährige NIM-Mitglieder zur Wahl an. Da das Wahlrecht die Möglichkeit vorsieht, Kandidaten verschiedener Parteien (Panaschieren) bis zu drei Stimmen (Kumulieren) zu geben, könnte es durchaus sein, dass die Stimmen der NIM-Mitglieder entscheidend für den Einzug in den Münchner Stadtrat sind. Durch Kumulieren wird die Wahl entschieden

ImageDer Historiker Dr. Reinhard Bauer trat der NIM bereits 1978 bei. Schon damals leistete er in seiner Partei Pionierarbeit beim Nichtraucherschutz – der junge Sozialdemokrat war nie bereit, Politik in tabakrauchhaltiger Luft zu machen. Das war in jenen Jahren durchaus auch mit Nachteilen verbunden.

Der 57-jährige Inhaber des Bavarica-Verlages ist Vater dreier erwachsener Söhne. Er ist Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte Münchens und zur Namenkunde in Bayern. Beliebt sind auch seine interessanten Stadtführungen. Seit 25. Januar 2006 ist Reinhard Bauer Mitglied des Münchner Stadtrates. Er setzte sich schon vor Jahren bei einer Pressekonferenz der NIM vehement für rauchfreie Gaststätten und rauchfreie Wiesnzelte ein. Im Stadtrat bemüht er sich um Nichtraucherschutz in allen Bereichen (z.B. auch MVV).
Auf der SPD-Kandidatenliste steht Reinhard Bauer auf Platz 37. Seine Mail-Adresse: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

ImageVor 18 Jahren trat Dr. Renate Unterberg der NIM bei. Kurz zuvor hatten Mitglieder der NIM die Wähler-Initiative Nichtraucherschutz (WIN) gegründet, um im März 1990 bei der Stadtratswahl antreten zu können. 2008 steht Renate Unterberg selbst auf Platz 43 der Kandidatenliste der CSU. Wenn sie gewählt wird, will sie sich als Stadträtin auch darum kümmern, dass in den Wiesnzelten wirklich nicht geraucht wird, dass die letzten herumliegenden Zigarettenkippen in den U-Bahnhöfen verschwinden, dass auf den Bezirkssportanlagen das Rauchverbot auch durchgesetzt wird.

Auch die Kinder will Renate Unterberg viel besser geschützt wissen. Sie hat selbst zwei Kinder im Alter von zehn und dreizehn Jahren. Im Bezirksausschuss 20 Hadern leitet sie den Unterausschuss Kinder, Schule, Sport. Außerdem ist sie in der Familienkommission der CSU aktiv. Für sehr wichtig hält sie den Zusammenhalt der Generationen. Die Sprachheiltherapeutin arbeitet am Städtischen Krankenhaus Bogenhausen. Weitere Informationen unter ww.renate-unterberg.de

ImageAuf Platz 6 der ödp-Liste kandidiert Thomas Prudlo (41 Jahre), Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Politologe, Solarunternehmer 

Er ist ca. 10 Jahre Mitglied bei der NIM, viele Jahre Geschäfstführer bei Green City e.V., um die Themen Lebensqualität, Umwelt, Gesundheit zusammenzuführen. Seit 3 Jahren Geschäfstführer der Green City Energy und mit der Entwicklung von erneuerbaren Energien beschäftigt, um auch hier die Wende zu bewerkstelligen - in diesem Fall die Energiewende. Die NIM findet er schon allein wegen der Beharrlichkeit beeindruckend. "Man kann den Verantwortlichen gar nicht oft genug Dankeschön sagen für die geleistete Arbeit".
Als Stadtrat würde er seinen Schwerpunkt darin legen, jeglicher Ausnahmeregelung Tür und Tor zu verschließen. Insbesondere gilt dies natürlich für die Wiesn. Persönlich genießt er seit 01.01.08 die Rauchfreiheit und kann endlich wieder ausgehen. http://www.oedp-muenchen.de/index.html

ImageWilma Hollemann ist 34 Jahre alt, Krankenschwester (Palliativstation) und bereits seit über 10 Jahren Mitglied bei der Nichtraucherinitiative. Sie kandidiert auf Platz 53 der ödp-Liste. Der Nichtraucherschutz liegt ihr besonders am Herzen, wenn es um das Thema Kinder geht. „Es kann nicht sein, dass wehrlose Kinder zu Hause oder im Auto dem Zigarettenqualm von Erwachsenen ausgesetzt sind.“ Ebenso gibt es noch erhebliche „Gesetzeslücken“ was das frisch erkämpfte Rauchverbot angeht. Es bedarf unter anderem noch Regelungen für geschlossene Gesellschaften und Einkaufspassagen.

Das uneinsichtige Verhalten von vielen Rauchern ist verantwortungslos und es braucht nicht nur konsequentere Aufklärung was die Gefahren des Passivrauchens betrifft, sondern offensichtlich noch weitere gesetzliche Regelungen. Dafür lohnt es sich, nicht nur privat, sondern auch politisch aktiv zu werden! http://www.oedp-muenchen.de/index.html 

  

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15 Januar 2008 )
 
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