Beilage zum Nichtraucher-Info für Mitglieder der Nichtraucher-Initiative München e.V.

 
 
        Mit dümmsten Argumenten gegen ein rauchfreies Wies'n-Bierzelt

42,3 Prozent der 2001 im Auftrag der NIM durch das Peinelt-Institut befragten Bürger in München und Umgebung wollen ein rauchfreies Wies'n-Bierzelt. 34,8 Prozent sind dagegen, 18,1 Prozent gehen grundsätzlich in kein Bierzelt und 4,9 Prozent haben dazu keine Meinung. Das Ergebnis sollte eigentlich die Stadtoberen dazu bewegen, im Sinne ihrer Bürger tätig zu werden. Doch weit gefehlt. In einem Schreiben, unterzeichnet von Oberbürgermeister Christian Ude, wird mit dümmsten Argumenten versucht, die Ablehnung zu begründen. Hier die Ausführungen des OB und die Erwiderung der NIM:


Oberbürgermeister (OB)

Das Lebensgefühl auf der Wies'n ist von zwangloser Integration aller Bevölkerungsschichten und aller Altersgruppen und geselligem Miteinander der (freiwilligen) Besucher geprägt. Deshalb hat der Stadtrat schon 1998 einen Antrag auf ein Zelt für ältere Wies'n-Besucher abgelehnt.

NIM

Das zwangsweise Einatmen von Tabakrauch mit der dabei hervorgerufenen gesundheitlichen Beein- trächtigung gehört zu den Verhaltensweisen, die von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden. Die Unterbringung von alten und jungen Menschen in einem Zelt ist nicht ernsthaft mit einer Gesundheits- schädigung zu vergleichen.

OB: Das Oktoberfest als Volksfest kann, was rauchfreie Zonen oder ein rauchfreies Zelt betrifft, nicht mit gleich strengem Maßstab wie andere kulturelle Veranstaltungen in Räumen gemessen werden.

NIM: Für diese Behauptung gibt es keine stichhaltige Begründung. Es geht ja um keine Umkrempelung der Wies'n, sondern – vorerst – um ein einziges rauchfreies Bierzelt.

 OB: Rauchen ist zweifelsohne ungesund und sollte, wo erhebliche Belästigungen für den Nichtraucher auftreten und Ausweichmöglichkeiten fehlen, eingeschränkt werden. Dies ist auf dem Oktoberfest nicht der Fall, da der Besuch freiwillig ist und die Dauer und der Aufenthaltsort selbst bestimmt werden können. Berücksichtigen sollte man dabei auch, dass es sich um Bierzelte mit fast 12 m Höhe und einer sehr hohen Luftzirkulation handelt

NIM: Es gibt keine Ausweichmöglichkeit für die Wies'n-Bierzelt-Besucher, die sich keinem Tabakqualm aussetzen wollen. Wer mit der Höhe der Bierzelte argumentiert, sollte sich über die Unwirksamkeit von Belüftungssystemen informieren, wenn die Verschmutzungsquellen ständig für Nachschub sorgen. Jedes Wies'n-Bierzelt ist der leicht zu ermittelnde Beweis für Umweltverschmutzung durch Tabakrauch.

OB: Außer an den Wochenenden und in den Abendstunden gibt es in den Bierzelten ausreichend Be- reiche, die fast rauchfrei sind. Wer seine Besuchszeiten diesen Gegebenheiten anpasst, kann schöne und nur gering verrauchte Stunden auf dem Fest verbringen.

NIM: Geringer verraucht heißt nicht rauchfrei. Doch ganz abgesehen davon: Nichtrauchern den Rat zu geben, den Wies'n-Besuch an Werktagen auf die Zeit zwischen 12 und 16 Uhr zu legen, bedeutet, den Bierzelt-Besuch auf Arbeitslose, Hausfrauen und Rentner zu beschränken.

OB: Einer Einschränkung des Wohlbefindens durch Rauch werden Nichtraucher aber auch künftig in vielen Bereichen, auch auf der Wies'n, ausgesetzt sein. Hier ist Toleranz gefordert. Sonst stellt sich die Frage, ob nicht Lärm und Alkohol, die im Übermaß schädlich sind, dann ein Musik- und Alkoholverbot notwendig machen würden.

NIM: Der Deutsche Bundestag verlangt einen Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und die Bundesbahn will das Rauchen auf den großen Bahnhöfen verbieten, weil eine Gesundheitsschädigung nicht toleranzfähig ist. Lärm bekämpft man mit Lärmminderung, nicht mit Verbot. Alkohol schadet in größeren Mengen nur dem Konsumenten – es sei denn, er setzt sich ans Steuer, was ihm jedoch verboten ist.

OB: Die Wies'nwirte, die um eine Stellungnahme zu Ihrem Antrag gebeten wurden, verweisen auf den einheitlichen Raum und dessen Höhe und meinen zu Recht, dass eine Ausweisung von Nichtraucherzonen deshalb wenig Sinn macht. Außerdem sei die Luft in den Zelten durch die in diesem Jahr
geänderten, wesentlich größeren Abzugshauben in allen Zeiten spürbar besser geworden. Auf die Einrichtung eines gänzlich rauchfreien Zeltes gehen sie in ihrer Stellungnahme nicht ein.

NIM:
Nun gut. Wer kann sich schon erinnern, wie das Wetter  im letzten Jahr  war? Die Behauptung, die Luft in den Bierzelten sei seit 2001 besser gewesen als im Vorjahr, ist jedenfalls durch keine Messung zu belegen. Und ganz subjektiv: Der Tabakqualm war keinen Deut dünner als im Jahr mit den drei Nullen.
Dass sich die Wies'nwirte noch keine Gedanken über ein rauchfreies Bierzelt gemacht haben, ist verständlich. Vordenken ist ja auch nicht unbedingt ihre Aufgabe, sondern z.B. die des Fremdenverkehrsamtes.

OB: Eine Anfrage bei der Stadt Stuttgart ergab, dass dort auch kein rauchfreies Zelt vorhanden und geplant ist. 

NIM: Wer immer nur auf andere Züge wartet, versäumt den eigenen.

OB: Die Stadt hat sich bisher immer darauf beschränkt, an die Wirte zu appellieren, um Änderungen freiwillig durchzuführen. Als Veranstalter will die Stadt deshalb auch künftig keine rauchfreie Zonen oder ein rauchfreies Bierzelt vorschreiben. Ein Rauchverbot für die Zelte auf der Wies'n oder auch nur eine Vorgabe für Nichtraucherbereiche wären im Übrigen rechtlich nicht durchsetzbar.

 NIM: Die Stadt kann sehr wohl ein rauchfreies Bierzelt zum Schutz der nichtrauchenden Wies'ngäste vorschreiben. Abgesehen davon: Im Zeitalter der Marktwirtschaft wird sich sicher ein Wirt finden, der die Chance wahrnimmt, weltweit Werbung für seine Biermarke zu betreiben. Denn ein größerer Aufhänger als ein rauchfreies Bierzelt ist bei einer international ausgerichteten Werbung kaum vorstellbar.

 OB: Erlauben Sie mir abschließend zumindest einen leisen Zweifel an Ihrer Wertung der Umfrage anzubringen. Auf die Frage „Würden Sie beim nächsten Wies'nbesuch in ein rauchfreies Bierzelt gehen?“ haben 42,3 % der Befragten mit „ja“ geantwortet. Das heißt, sie würden das Angebot annehmen. Das heißt aber nicht zwingend, dass sie für die Einrichtung eines solchen Zeltes und damit einer Änderung der Wies'n sind. Ihre Schlussfolgerung würde nur zutreffen, wenn die Frage gelautet hätte: „Sind Sie für ein rauchfreies Zelt und damit eine Änderung des Angebotes auf der Wies'n?“ Über das prozentuale Zustimmungsergebnis auf diese Frage kann nur spekuliert werden.

NIM: Warum diejenigen, die gern in ein rauchfreies Bierzelt gehen wollen, dagegen stimmen sollten, dass ein solches Zelt auf der Wies'n eingerichtet wird, ist mir – ehrlich gesagt – völlig unverständlich. Es dürften nämlich bei der „Einrichtungsfrage“ mehr Bürger zu­stimmen als bei der von der NIM gestellten Frage. Denn es kommen dann noch diejenigen hinzu, die zwar für ein rauchfreies Bierzelt sind, aber – aus verschiedenen Gründen, z.B. wegen der Art der Musik oder des Lärms nie in ein solches gehen würden. Im Übrigen: Es steht der Stadt München frei, eine Umfrage in Auftrag zu geben oder die Presse dazu anzuregen. Ein solches Thema interessiert viele Leser.

OB: Ich hoffe, Sie können sich nach dem Motto „Leben und leben lassen“ auch künftig mit mehr oder weniger verrauchten Bierzelten auf der Wies'n abfinden.

NIM: Ehrlich gesagt: Nein. Und sicher auch die rund 800.000 Bürgerinnen und Bürger nicht, die rauchfrei leben und die auch wollen, dass man sie in einem Bierzelt rauchfrei leben lässt.
 

            Monatliches Vereinstreffen


Jeden 2. Mittwoch im Monat ab 19 Uhr


in der rauchfreien Brauhäusel-Stube
im
Mövenpick Marché Restaurant,

Neuhauser Str. 19
(Fußgängerzone),
zu Fuß erreichbar vom Stachus oder Marienplatz in drei bis fünf Minuten.

Wenn Sie rauchfrei essen, trinken und sich unterhalten wollen,
kommen Sie doch einfach einmal vorbei:

Termine 2002:

 09.10., 13.11., 11.12. usw.

 
          Rauchfrei 2002 an beruflichen Schulen

Auf Anregung der NIM nahmen auch Schüler der Städtischen Berufsschule für den Einzelhandel und der Städtischen Fachoberschule für Verwaltung, Wirtschaft und Rechtspflege am weltweiten Wettbewerb Rauchfrei 2002 teil. Beide Schulleiter gingen gern auf den Vorschlag der NIM ein, die Lehrer zu bitten, ihre Schüler auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, nicht nur Geld für Zigaretten zu sparen, sondern gleichzeitig auch die Chance zu haben, Geldpreise in Euro und US-Dollar zu gewinnen.

Um die Folgen des Rauchens zu verdeutlichen, hatte die NIM zwischen Ostern und Schuljahresende in der Pausenhalle drei zwei Meter hohe Stelltafeln aufgebaut und sie mit einer Komposition aus Bildern und Texten versehen. Wer die Schule durch den Haupteingang betrat, erblickte als erstes eine der drei Stellwände – jeden Monat eine andere, um der Gewöhnung vorzubeugen.

Jeder Schüler konnte sein individuelles Gefährdungsrisiko durch Eingabe seiner Verhaltensdaten in eine Excel-Datei ermitteln. Wer einen individuellen Plan zum Aufhören wollte, brauchte nur die Internetseite www.niquitin.de der Pharmafirma Smith Kline Beecham aufzurufen. Wie viele von den Schülern sich an der Aktion Rauchfrei 2002 beteiligt, erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört oder einen Geldpreis gewonnen haben, bleibt leider offen.

 
                   Lokal für Vereinstreffen gesucht


Das derzeitige Lokal für das Vereinstreffen der NIM, das Mövenpick-Marché-Restaurant, schließt zum Ende des Jahres. Der Betreibergesellschaft ist – so verschiedene Presseberichte – die Miete zu hoch. Von einer Million DM ist die Rede. Ein derartiger Betrag lasse sich gastronomisch nicht erwirtschaften. Das ist ein herber Verlust für die nichtraucherfreundliche Gastronomie in München. Die NIM sucht deshalb nach einem neuen "Vereinslokal". Vorschläge bitte an
' 089 3 17 12 12.

     Helpline - Telefonische Raucherberatung

Entwöhnungswillige Raucher können sich nicht nur an das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungs- zentrums wenden ( ' (0 62 21) 42 42 00 Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr), sondern, zumindest wenn sie in Bayern wohnen, an die kostenlose Helpline für Raucher  ' (08 00) 1 41 81 41. Sie ist sieben Tage in der Woche besetzt, also von Montag bis Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr. Nur an Feiertagen liegt die Leitung still. 
Finanziert wird die Helpline vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbrau- cherschutz. 

Eigentlich ist es nun an der Zeit, auch für Nichtraucher, die unter Passivrauchen leiden, eine Helpline einzurichten, um die Nichtraucher-Initiativen zu entlasten.

 

    NIM fordert rauchfreien Mittagstisch für IHK-Prüfer


Eine der wichtigsten Aufgaben der Industrie- und Handelskammern ist die Durchführung der Berufsab- schlussprüfungen. Die mündlichen und praktischen Prüfungen dauern häufig den ganzen Tag. Aus diesem Grund stellt die IHK den Prüfern – Ausbildern, Geschäftsleitern und Lehrkräften – Wertgutscheine für das Mittagessen zur Verfügung. Dieses ist in einem der von der IHK angegebenen Restaurants einzunehmen. Dass sich darunter nahezu nie ein Restaurant befindet, das eine Nichtraucherzone vorzuweisen hat, ist offensichtlich. Aus diesem Grund hat die NIM die IHK aufgefordert, unter den Lokalen, die zur Einnahme des Mittagessens angeboten werden und die daher zur Entgegennahme der Gutscheine berechtigt sind, auch rauchfreie Kantinen, z.B. die von Behörden oder großen Firmen, einzubeziehen. Diese müssten nach der neuen Arbeitsstättenverordnung einen wirksamen Nichtraucherschutz gewährleisten.

Auch wenn das Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis formal nicht gleichzusetzen ist mit den Beziehungen zwischen den an der Bildung und Tätigkeit eines Prüfungsausschusses beteiligten Organisationen und Personen, so steht inhaltlich gesehen auch den Prüfungsausschussmitgliedern das Recht auf Schutz vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch zu, insbesondere wenn sie wie die Lehrkräfte dazu verpflich- tet sind, im Prüfungsausschuss mitzuwirken. Eine Antwort der IHK stand bei Redaktionsschluss noch aus

 
                             Blauer Dunst

NIM-Mitglied Reinhard Blümel hat seine Erfahrungen mit Rauchern in Reimen festgehalten:

Fürs Rauchen gibt es viele Gründe.
Mal drückt vom Holzkopf das Gewinde.
Mal ist's die lock're Schraube bloß.
Doch kommt man von dem Zeug nicht los.

Der eine, weil's ihm schmeckt, viel raucht, 
der andre diese Droge braucht,
zu stillen seine üble Sucht. –
Den Nächsten trifft's mit voller Wucht.

Persönlich frei woll'n alle sein,
drum zieh'n sie sich die Lullen rein.
Und Argumente dümmster Art, 
die bleiben einem nicht erspart.

Der Passivrauch – weiß heut' fast jeder,
vom Bäcker bis zum Schornsteinfeger –,
der Nebenstrom der Zigarette 
sah viele schon im Krankenbette.

Besonders Kinder müssen leiden.
Sie können es ja nicht vermeiden,
zu atmen diesen schlimmen Dreck,
denn dafür gibt es kein Versteck.

Die Kleinsten trifft es meist am ärgsten:
gesundheitlich oft nicht die stärksten,
verdammt, das Gift zu konsumieren.
Den Raucher wird das kaum genieren.

So eingenebelt und gequält 
von Zigaretten ungezählt,
wird Bub, wird Mädchen meist bestimmt
zu einem früh rauchenden Kind.

„Was soll's, man kann nicht ewig leben.
Wem Härte nicht von Gott gegeben,
der wird halt krank, kann sein: stirbt früh.“ 
Die harten Raucher stört das nie.

Verurteilen muss man den Brauch,
dass jemand ohne Rücksicht raucht,
weil er die andern nicht will schützen,
die „seine“ Luft ja mit benützen.

Besucht man dann in ihrer Klinik, 
die Raucher, sieht man, wie sie innig,
und kleinlaut um ihr Leben bangen: 
„Ach hätt' ich nur nie angefangen!“

Sind Zeh' und Glieder amputiert,
es weiter sie nach Tabak giert.
Sie können trotzdem es nicht lassen.
Wenn man dies sieht, kann man's nicht fassen.

Ob nun in Gauting, Aibling, Prien, 
man sieht doch immer wieder zieh'n
so manchen noch an seiner Kippe –
oft optisch nur noch ein Gerippe...

Man weiß, die Sucht macht viele schlank.
Drum, Philip Morris, vielen Dank!
Doch könnte das nicht schneller geh'n?
Die Kassen würden's lieber seh'n.

Auch Alkohol ist voller Übel,
doch – säuft man nicht gleich einen Kübel –
wird es den Nachbarn kaum tangieren,
wenn andre sich im Suff verlieren.

Ganz anders ist das halt beim Rauchen.
Auch wenn dies andere nicht brauchen,
so werden trotzdem sie geschädigt,
gesundheitlich oft gar erledigt.

Das Schlimme bei der Sache ist
(was man dabei oft leicht vergisst),
dass ja auch Menschen, die uns teuer,
genauso trifft das Raucherfeuer.

Ob sie aktiv, ob passiv rauchen,
sie letztlich unsre Hilfe brauchen,
um zu entgeh'n der großen Last,
die Nichtrauchern so sehr verhasst.

Macht einer schwer der andern Leben
mit Tabak und mit blauem Dunst,
sollt' man ihn sanft in Ketten legen,
bevor er andere "verhunzt".

Das freilich wär' ein „frommer“ Wunsch,
der wird nicht in Erfüllung gehen.
Drum zieh'n wir weiter unsern Flunsch
und spür'n den Hauch des Todes wehen.

Der Horst steht wieder mal am Start.
Wir können es wohl kaum verhindern.
Und tut der hundertmal so smart,
was hilft das letztlich unsern Kindern?

Die Tabaklobby ruft dann froh:
„Hoch soll er leben, unser Hofer,
am See oder auch anderswo!“ –
Doch uns wär's lieber, er wär' "over"!

 
                Hohe Leistungen im Alter bringen nur Nichtraucher

Dem Schnee links an der Nordseite des Grates ist anzusehen, dass es ein recht hoher Berg gewesen sein muss, den die 16 Bergsteiger aus München und Umgebung – mit zwei Ausnahmen alles Mitglieder der NIM – am 21. Juli erklommen haben: Der Hochfeiler ist mit 3.510 m der höchste Berg in den Zillertaler Alpen und einer der wenigen Dreitausender, die ohne Gletscherbegehung zu besteigen sind. Die 1.800 Meter Höhenunterschied werden in zwei Etappen überwunden. Am Vortag geht es 1.000 m bergauf bis zur Hochfeilerhütte auf 2.700 m. Von dort aus sind es am nächsten Tag "nur" noch 800 m in immer dünner werdender Luft bis zum Gipfel.

Diese Leistung wurde erbracht von 8 Frauen und 8 Männern zwischen 44 und 66 Jahren. 11 von ihnen hat- ten ihren 60. Geburtstag bereits gefeiert, zwei hatten eine 5 vor der Einerstelle und drei waren sogenannte Mittvierziger. Daraus errechnet sich ein Durchschnitt von mehr als 57 Jahren.

Es ist wohl kaum vorstellbar, dass eine gleichaltrige Gruppe von Rauchern auch nur annähernd so leist- ungsfähig wäre. Zwar trifft man hin und wieder – wie auch an diesem Tag – Raucher auf hohen Gipfeln an. Doch nahezu immer handelt es sich dann um junge Menschen, die die Folgen des Rauchens noch zu wenig spüren.

 
     Rauchfreie Freizeitgestaltung

An dieser Stelle veröffentlicht die Nichtraucher-Initiative München rauchfreie Freizeitveranstaltungen, die ihr bekannt werden. Näheres ist beim jeweils angegebenen Ansprechpartner zu erfahren.

Art Datum Uhrzeit Ort bzw. Gipfel/hm3) Ansprechpartner
Bergwandern/
Bergsteigen1)
Sa 12.10.02
Sa 12.10.02
ab Oktober
08:00
08:00
08:00
Rötelstein/Dachstein/1.200
Hofpürgelhütte/700
je nach Wegeverhältnissen
Günther K.
(0 89) 3 17 12 12
Wandern So 27.10.02
So 24.11.02
So 01.12.02
09:56
09:58
10:33
Ab Kirchseeon, S5
Ab Icking, S7
Ab Unterföhring, S8
Gerda F.
(0 89) 65 86 60
Skitouren Sa oder So
ab Dezember
08:00 je nach Schneelage Günther K.
(0 89) 3 17 12 12
Offene Musikbühne jeden
2. u. 4. Fr
im Monat
20:00 - 24:00 Café 
Wildwuchs/Werkhaus,
Leonrodstr. 19
Franz W.
(0 89) 47 98 22
Reisen 11.10.02 -
13.10.02
15:00 Herbstreise der NIM nach   Filzmoos im  Dachstein NIM
(0 89) 3 17 12 12
Tanzen So 20.10.02
So 17.11.02
So 15.12.02
14:00 - 17:30 TANZ Zentrum, Tal 16
Tanz einfach mit - 50+
Markus Z.
(089) 29 92 46
Tanzen4) Fr und So 20:30 - 24:00 Tanzschule Klaus
Sennebogen, Karlstr. 44
Klaus S.
(0 89) 55 58 00
Theaterbesuch
(bayerische
Theaterstücke)
Fr   11.10.02
Sa 19.10.02
Mi  23.10.02
20:00  Gasthaus Brückenwirt,
An der
Grünwalder-Brücke 1,
Sonja B.
(0 89) 95 92 80 10
Sa 05.10.02
Sa 02.11.02
Fr  15.11.02
20:00  Höllriegelskreuth
Gasthaus zur Post,
Pfanzeltplatz 12
Irmgard H. 
(0 89) 42 55 01
Vereinstreffen der NIM2) jeden 2. Mi. im Monat 19:00 Mövenpick Marché Restaurant, Brauhäusel-Stube,
Neuhauser Str. 19
NIM
(0 89) 3 17 12 12
1) Anmeldung erforderlich  
3) hm = Höhenunterschied in Meter
2) Ausgenommen August 
4) Wegen möglicher Ausnahmen bitte vorher anrufen!
Aufgabe der Nichtraucher-Initiative München (NIM) ist gemäß Satzung u.a. die Förderung vereinsunabhängiger rauchfreier Freizeitgestaltung, z.B. durch Zusammenführung von Interessenten.

Organisieren Sie doch auch einmal einen "Termin" für Ihr Hobby, z.B. Radfahren, Jogging, Skilanglauf, Schach, Singen, Musizieren, Theater-/Kinobesuch, Fotografieren usw.!

Die NIM unterstützt Sie! Geben Sie sich einen Ruck, rufen Sie einfach an: (0 89) 3 17 12 12.