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Regierung weigert sich Nichtraucher zu schützen |
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Veröffentlicht von Udo Hattwig
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Donnerstag, 02 März 2006 |
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SZ berichtet: Schmidt will das Rauchen nicht verbieten. Während in vielen europäischen Ländern Rauchverbote erlassen werden, setzt die Bundesregierung weiterhin auf Kampagnen für den freiwilligen Verzicht auf die Zigarette.
"Mit einem Mix von Maßnahmen werden wir Schritt für Schritt vorankommen", versicherte Schmidt. Rauchverbote durchzusetzen sei nicht einfach, da in der Regel "sehr viele Interessen aufeinander stoßen". Die Bundesregierung habe aber selbstverständlich das Interesse, das Rauchen einzudämmen, auch wenn dies schlecht für den Finanzminister sei. "Die Regierung ist im hohen Maße unglaubwürdig, wenn sie einerseits eine nationale Anti-Tabak-Kampagne unterstützt, andererseits aber jeden Versuch einer Eindämmung des Tabakkonsums torpediert", kritisierte indes Ärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe. Die Regierung setzte die widersprüchliche Haltung Deutschland in der Anti-Tabak-Politik fort. Noch immer halte Deutschland als einziges EU-Land an der Klage gegen die EU-Tabakwerberichtlinie fest. Die Klage müsse zurückgezogen und die Richtlinie ratifiziert werden. Auszüge aus der SZ vom 02.03.06 von Birgit Taffertshofer Süddeutsche Zeitung Anmerkung: Scheinbar sind die Steuereinnahmen wichtiger als der Schutz unschuldiger Mitraucher. Blauäugig hat man auch die lächerliche Zwischenbilanz des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands akzeptiert. Weitere Informationen zur DEHOGA gibt es hier! Udo Hattwig |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 03 März 2006 )
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