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2.
Rechenschaftsbericht
Als
lokal-regionale Nichtraucher-Initiative kümmerte sich die NIM in
Abstimmung mit der - bundesweiten - NID vor allem um die Nichtraucherschutz-Fälle
vor Ort, also die in München und den umliegenden Landkreisen. Es ging
dabei sowohl um unzureichenden Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz als auch
um Gesundheitsbeeinträchtigung durch Tabakqualm aus Wohnungen rauchender
Nachbarn. Während die Arbeitsplatz-Fälle inzwischen abgeschlossen sind,
müssen in zwei Wohnungs-Fällen die Gerichte entscheiden -
voraussichtlich im ersten Halbjahr 2005.
Die
NIM hat die Behauptung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (Bayhoga),
wonach es schon viele rauchfreie Gaststätten gäbe, als
manipulatorisch entlarvt.
Die
Bemühungen der NIM um rauchfreie Jugendtreffs kam leider mangels
Beteiligung von Mitgliedern nicht so wie gewünscht voran. Im Zuge der
Umsetzung der Dienstanweisung über Nichtraucherschutz bei der Stadt München
- die auch für etliche Jugendtreffs gilt - sowie der geplanten Einführung
rauchfreier Schulen dürfte sich auch an diesen Orten vieles ändern.
Hervorzuheben
ist, dass sich einige Mitglieder wie z.B. Henri Kuntnowitz mit viel
Engagement für die Ausweitung des Nichtraucherschutzes einsetzen
(vgl. dazu Berichte in den letzten NIM-Kurieren).
Die
drei Informationsstände am Tag des Berufsschulsports im Olympiagelände,
am Gesundheitstag in der Berufsschule für den Einzelhandel und im
Kulturzentrum Gasteig brachten Spenden in Höhe von 71,63 €.
Entwöhnungswillige
Raucher wies die NIM auf die kostenlose Bayern-Helpline unter 0800
1418141 (Montag bis Freitag von 14 bis 16 Uhr) hin. Die Beratung
erfolgt durch das Institut für Raucherberatung & Tabakentwöhnung.
Der
Versand nahm mit 27 Briefen, 178 E-Mails, 8 Paketen und 4.489
Drucksachen deutlich zu.
Udo
Hattwig pflegte die Internetseite der NIM: www.ni-muenchen.de,
damit sich alle Interessenten rasch ein hinreichendes Bild von der NIM und
ihren Aktivitäten machen können.
Die
Herbstreise führte nach Bach/ Lechtal und verlief wie schon viele
frühere Reisen sehr harmonisch und kraftschöpfend - und endete mit einem
Überschuss von 211,50 € für den ideellen Tätigkeitsbereich.
Die
Zahl der Mitglieder nahm geringfügig um 31 auf 843 ab. Der
Rückgang ist mit 3,5 % deutlich geringer als der bei manchen politischen
Parteien, bei den Gewerkschaften, bei den Kirchen und vielen
vergleichbaren Organisationen. Die NIM ist auch weiterhin die mitgliederstärkste
deutsche Nichtraucher-Initiative.
Allen
Mitgliedern - den passiven für ihren finanziellen Beitrag, den
aktiven zusätzlich auch für ihren persönlichen Einsatz - herzlichen
Dank!
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