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2. Rechenschaftsbericht
Im ersten vollen Jahr nach
In-Kraft-Treten des Nichtraucherschutz-Paragrafen 3a ArbStättV
hatte die NIM – in Verbindung mit der NID – reichlich damit zu tun,
nichtrauchenden Beschäftigten in München und den umliegenden Landkreisen
bei der Um- und Durchsetzung dieser Regelung zu helfen. In drei Fällen
kam es rasch und problemlos zu dem gewünschten Ergebnis, in zwei Fällen
ging es nur sehr schleppend voran und in einem weiteren Fall sind bis
heute noch keine substanziellen Änderungen eingetreten. Der zuletzt
genannte Fall betrifft die Bundesknappschaft, Dienststelle München, und
damit einen Sozialversicher ungsträger, der bundesweit mehr als 1,4
Millionen Versicherte (Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung usw.)
betreut. Trotz Einschaltung der zuständigen Behörden gelang es bisher
nicht, rechtskonforme Zustände herzustellen. Der Gang zum Gericht kommt
nicht infrage, weil die nichtrauchenden Beschäftigten arbeits- rechtliche
Konsequenzen (u.a. Kündigung) befürchten.
Mit dem Nichtraucherschutz in
Jugendtreffs ging die NIM ein brennendes Thema an, das erst im Jahr
2004 voll zum Tragen kommen wird. Voraussetzung dafür ist, dass sich
noch mehr Mitglieder als bisher daran beteiligen, Jugendtreffs aufzusuchen
und ihre Beobachtungen festzuhalten (vgl. Beobachtungsblatt weiter oben!).
Der damalige Bayerische Staatsminister für Gesundheit, Eberhard Sinner,
erklärte zum Vorhaben der NIM, dass er es für unbedingt erforderlich
halte, "gerade in Jugendtreffs auf die Einhaltung des
Nichtraucherschutzes zu achten.".
Am 27. Mai beteiligte sich die NIM
mit einem größeren Informationsstand am Sport- und Gesundheitstag
der Berufsschule für den Einzelhandel. Leider wurde dabei das mehr als
zehn Jahre alte CO-Messgerät irreparabel beschädigt. Es wurde durch ein
auch mit einem PC verwendbares Gerät ersetzt.
Damit das Symposium
der Pro Retina Deutschland e.V. rauchfrei abgehalten werden konnte,
stellte die NIM auf Wunsch ihres Mitglieds Erhard Aufderhaar Rauchverbotsaufkleber
in größerer Menge zur Verfügung.
Zur Entfernung des
Zigarettenautomaten im Kulturhaus am Hans-Seidel-Platz beigetragen hat
die NIM mit einem Schreiben an OB Christian Ude.
Mehrere NIM-Mitglieder
griffen Missstände auf und sorgten in eigener Initiative für
Verbesserungen beim Nichtraucherschutz, Erschwerung des Zugangs zu
Tabakwaren usw.
Der Versand
bewegte sich mit 25 Briefen, 34 E-Mails, 2 Paketen und 3.854
Druckschriften etwas unter den Mengen des Vorjahres.
Bei der Herbstreise
nach Mieders/Stubaital gab es wegen des kurzfristigen Rücktritts von
drei Teil- nehmern wegen Krankheit ein kleines Defizit.
Die Zahl der
Mitglieder nahm geringfügig um 17 auf 874 ab. Die NIM ist
damit weiterhin die mitglieder- stärkste deutsche
Nichtraucher-Initiative.
Allen Mitgliedern – den
passiven für ihren finanziellen, den aktiven auch für ihren persönlichen
Einsatz – herzlichen Dank!
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