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1. Protokoll
Der
Vorsitzende, Herr Ernst-Günther Krause, begrüßte um 20:15 Uhr
im Namen des Vorstands 16 Mitglieder und einen Gast zur 25.
ordentlichen Mitgliederversammlung der Nichtraucher-Initiative München
e.V. Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der
Beschlussfähigkeit trug Herr Krause den Rechenschaftsbericht für
das Geschäftsjahr 2001 vor und erläuterte den allen Anwesenden
vorliegenden Bericht über die Einnahmen und Ausgaben.
Frau
Lieselotte Nachreiner gab anschließend das positive Ergebnis
der Rechnungsprüfung bekannt, die sie zusammen mit Herrn
Franz Pfeifer am 13. Februar 2001 vorgenommen hatte.
Ihrem
Antrag auf Entlastung des Vorstands folgte die
Mitgliederversammlung einstimmig bei Enthaltung der
Vorstandsmitglieder.
Danach
erläuterte Herr Dr. Werner Eberl seinen schriftlich
vorliegenden Vorschlag für eine Restrukturierung des Vereins.
Frau
Brigitte Edhofer leitete die Neuwahl des Vorstands und der
Rechnungsprüfer. Die bisherigen Vorstandsmitglieder
(Vorsitzender: Ernst-Günther Krause, Stellvertretende
Vorsitzende: Dr. Werner Eberl und Dr.Hans-Joachim Willerding)
wurden einstimmig bei 3/1/1 Enthaltungen wiedergewählt.
Die
Wahl der Rechnungsprüfer erfolgte ebenfalls einstimmig bei
Enthaltung der Kandidaten und der Vorstandsmitglieder: Frau
Lieselotte Nachreiner und Herr Anton Sturm.
Auf
Antrag des Vorstands votierte die Mitgliederversammlung
einstimmig dafür, dem neuen Stadtrat das Aktionsprogramm München
rauchfreier 2001 (inhaltsgleich für 2002)
vorzulegen.
Die
Mitgliederversammlung unterstützte unter TOP Verschiedenes
einstimmig die vom Vorstand praktizierte Regelung, wonach der
Mindest-Mitgliedsbeitrag in Euro zahlenmäßig die Hälfte des
Beitrags in DM ausmacht: 6 Euro.
Vorläufig
soll es beim derzeitigen Ort
für das Vereinstreffen bleiben. Da das Mövenpick Marché
Restaurant im Herbst schließen wird, muss bis dahin ein anderer
Ort gefunden werden.
Herr
Krause informierte die Mitgliederversammlung schließlich noch
über den Stand bei der Änderung der Arbeitsstättenverordnung
und über die EU-Umfrage in Gaststätten.
Die
Mitgliederversammlung endete um 22:20 Uhr.
2.
Rechenschaftsbericht
Das
Geschäftsjahr 2001 war bundesweit geprägt von den Bemühungen,
dem Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz durch Änderung
der Arbeitsstättenverordnung im Bundestag eine Mehrheit zu
sichern. Lokal-regional konzentrierte sich die NIM auf
das Aktionsprogramm München rauchfreier 2001. Während
es auf Bundesebene zu einem erheblichen Schritt vorwärts kam,
bewegte sich in München rein gar nichts. Hierbei spielte das
mit der Bearbeitung beauftragte Gesundheits- und Umweltreferat
eine unrühmliche Rolle. „Aktive Passivität“ ist wohl noch
eine zu harmlose Beschreibung des Behördenverhaltens. Die NIM
wird ihre Strategie ändern und einzelne Punkte des
Aktionsprogramms gezielter angehen.
Der
Versuch, das Ergebnis der von der NIM in Auftrag gegebenen Umfrage
zum rauchfreien Bierzelt zum deutlichen Signal für
Nichtraucherschutz werden zu lassen, scheiterte leider an dem
Terroranschlag vom 11. September. Ohne davon zu wissen, hatte
die NIM an diesem Tag ihre Pressemitteilung an die Münchner
Zeitungen verteilt.
Im
Geschäftsjahr 2001 kumulierte die Auseinandersetzung mit dem
Referat für Gesundheit und Umwelt um das Aufstellen von
Spendenbüchsen beim Münchner Gesundheits- und Umwelttag. Nach
umfangreichem Briefwechsel und einem langen Telefongespräch
„erlaubte“ der Referatsmitarbeiter der NIM, bei Großveranstaltungen
auch künftig (wie schon seit zwei Jahrzehnten geschehen) an
ihrem Stand Spenden- büchsen aufzustellen.
Der
nach außen kaum zu bemerkende
Postversand nahm einen großen Teil der
Arbeitskapazität in Anspruch: 33 individuelle Briefe, 4 Pakete
und 4.046 Briefe mit Druckschriften.
Zwei
Informationsstände, ein fünfstündiger zum
Welt-Nichtrauchertag und ein zweitägiger beim Forum
Kinder-Umwelt und Gesundheit, brachten Spenden in Höhe von
231,11 DM. Mehrere tausend Aufkleber, Tischaufsteller, Poster
und Druckschriften nahmen die Passanten und die Besucher mit.
Den Betreuern der Informationsstände einen herzlichen Dank!
Die
NIM war auch weiterhin im Internet unter „www.ni-muenchen.de“
vertreten und per E-Mail unter
„nim@nichtraucherschutz.de“ erreichbar.
Entwöhnungswillige
Raucher vermittelte die NIM in der Regel an das
Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums oder an die
Selbsthilfegruppe der Anonymen Nikotiniker in München weiter.
Die
diesjährige Herbstreise führte nach Zell am See. Das
Wetter war herrlich, die Gegend reizend und die Teilnehmer
vollauf zufrieden. Der Überschuss betrug 120,38 DM.
Die
NIM zählte am 31. Dezember 2001 911 Mitglieder, das sind
19 weniger als ein Jahr zuvor. Damit ist die NIM weiterhin die
mit Abstand größte lokale Nichtraucher-Initiative.
Ernst-Günther
Krause
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